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Schluss
mit
„so schnell wie möglich“!
Vor ein paar Jahren habe ich entdecken, die ich vorher nicht in Hand mit Gott durchs Leben
mir eine kleine Verzichtübung gesehen hatte, obwohl ich daran und staune und erfreue mich an
auferlegt: Ich war seit Jugendta- schon seit Jahren „vorbeigesaust“ den Früchten am Wegrand.
gen gewöhnt, wenn ich mit dem war. Und körperlich entspannter
Fahrrad gefahren bin, so schnell war es auch! Weniger ist mehr! Dankbarkeit
wie möglich zu fahren. Und jetzt und Einfachheit machen mich
nahm ich mir vor, in dieser Wo- Der tiefere Gewinn des Verzich- reich!
che so langsam wie möglich zu tens ist, dass ich Freiheit gewin- Und ich kann mich ganz auf das
fahren, auf keinen Fall schneller, ne und mich an Genügsamkeit konzentrieren, was mir wirklich
als es von alleine rollt, bergab- erfreue! Nicht ich werde gelebt, wichtig ist, was mir aufgetragen
wärts. Es muss nicht immer so sondern ich lebe. Ich gehe Hand ist, zu tun.
schnell wie möglich gehen! Ich bin mit dem zufrieden, was
ich habe. Und bin auch bereit,
Und wie sehr war ich überrascht davon zu geben, wo es gebraucht
von meinen Erfahrungen, nicht wird.
nur, dass ich es geschafft habe!
Zunächst: Ich brauchte für ge-
wohnte Strecken kaum länger
als vorher. (Der Straßenverkehr
inklusive Ampeln sorgte schon
dafür.)
Dann, und das war für mich das
„100-fach Bessere“, ich hatte Zeit,
mir immer wieder die Umgebung
anzuschauen. Ich durfte Dinge
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